Donnerstag, 15. Juli 2010

Puerto Lopez: Whale watching und Isla de la Plata

Hallo
Gestern gingen wir von Puerto Lopez auf eine Walbeobachtungs- und Inselbesichtigungstour. Man sagte uns, dass man zu hundert Prozent Wale sehen kann, was auch stimmte. Schon nach einer halben Stunde mit dem Schnellboot kamen wir zu dem Ort, wo sich die Buckelwale aufhalten. Und ploetzlich sahen wir den ersten Wal. Und zwar tauchte er nicht nur auf und ab, sondern machte einen richtigen Sprung. Es war schon toll zu beobachten, wie die 35 Tonnen schweren und bis zu 16 Meter langen Tiere majestaetische Spruenge machen. Ein super Erlebnis! (Ich wollte eigentlich ein Video raufladen aber leider funktionierts nicht)
Trotzdem war ich froh, dass es weiterging, denn wenn das Boot stillsteht wackelt es ganz schoen.. (Ich kenne da jemanden dem das gar nicht gefallen wuerde..=)) Dann stoppten wir auf der Isla de Plata, das auch "Galapagos der Armen" genannt wird (da man sich diese Insel eher leisten kann als die Galapagos ;-)) Die Insel beherbergt verschiedene Voegel wie den Blaufusstoelpel oder den Albatross. Auch einen Seehund ist manchmal dort, aber wir sahen ihn nicht. Die Blaufusstoelpel warteten jedoch geduldig auf uns und liessen sich auch gut fotografieren. Auf Insel selbst ist ein sehr heisser und staubiger Ort, mit verschiedenen kahlen Straeuchern und einer schoenen Aussicht aufs Meer.
Nachdem wir die Insel besichtigt hatten, gings wieder zueruck nach Puerto Lopez. Wir blieben noch eine Nacht dort und gingen heute morgen weiter nach Canoa, ein bekannter Strandort. Leider ist das Wetter immer noch nicht so wie es sein sollte. Es ist zwar warm, aber sehr bewoelkt. Mal schauen wie lange wir hier bleiben bevor wir in die Hauptstadt Quito gehen.

Also bis bald
Nadja

Dienstag, 13. Juli 2010

Nein, der ist nicht aus Panama..

Gestern hatten Klaudia und ich unseren letzten Tag in Cuenca. Also eigentlich war es nur ein halber Tag, da wir nachmittags weiterreisten. Am Morgen gingen wir zum Blumenmarkt und danach in einen Panamahutshop. Es heisst zwar Panamahut, aber dieses Huete kommt aus Ecuador, genauer gesagt aus Montechristi. Aber auch in Cuenca werden diese Huete hergestellt und verkauft. Wir probierten ein paar an und kauften dann natuerlich jeweils einen. Schliesslich brauchten wir noch ein Souvenir von Cuenca =)
Nachmittags reisten wir dann bereits weiter an die Kueste, nach Monañita. Das ist ein Surfermekka am Pazifik. Wir kamen abends um 10 Uhr an, suchten und fanden ein Hostel und gingen noch ein wenig aus. Am Strand gabs ein Lagerfeuer und Reggeamusik. Das war wirklich schoen. Heute morgen wollte Klaudia dann noch Surfen gehen. Als wir jedoch aufstanden, regnete es. Das Wetter laesst hier also zu wuenschen uebrig und ist unberechenbar. Man muss alle Arten von Kleider dabeihaben, vom Bikini bis zum Winterpullover. Da wir keine Lust auf Regen hatten und es sonst auch nicht viel in Montañita zu tun gibt, gingen wir heute schon wieder weiter nach Puerto Lopez. Hier ist das Wetter zwar auch nicht besser, aber wir wollen morgen einen Ausflug zum Nationalpark machen. Da momentan Walsaison ist, werden wir bestimmt einige Wale sehen und ausserdem eine Insel, die aehnliche Tiere hat wie Galapagos. Darauf freue ich mich schon!

Das wars mal wieder. Biss zum naechsten Mal
Nadja

Sonntag, 11. Juli 2010

Hola Ecuador

Am Freitag begann unser Grenzuebertritt nach Ecuador. Nach etwa zwei Stunden Fahrt kamen wir in der zwielichten Grenzstadt Tumbes an. Zum Glueck hatten wir eine Fuehrerin von der Busgesellschaft, die uns sagte, wie wir uns zu verhalten haben. Immer mit ihr mitgehen und NIE den Pass aus der Hand geben. Soweit, so gut. Als der Bus anhielt, warteten schon etwa 10 aggressive Schlepper auf uns, um uns mit dem Taxi mitzunehmen. Es war ein ziemlich komisches Gefuehl, denn alle schrien irgendwie herum und Klaudia und ich fuehlten uns etwas unwohl. Unsere Fuehrerin musste uns regelrecht von diesen Maennern abschirmen. Dann gings mit dem Mototaxi zur naechsten Busstation. Als wir abfuhren sagte der Fahrer: Haltet das Gepaeck fest! Anscheinend wurde auch schon Gepaeck beim Abfahren runtergerissen. Als wir dann bei der anderen Busstation waren, waren wir ziemlich erleichtert. Danach holten wir den Ausreisestempel von Peru und den Einreisestempel nach Ecuador und konnten dann ohne weitere Vorkommnisse im Bus weiter nach Cuenca fahren.
Cuenca ist die schoenste Stadt Ecuadors (nach Lonely Planet) und hat viele Kolonialgebaeude und Kirchen. Es ist wirklich nett hier und erinnert an Europa. Leider hat es bis jetzt oft geregnet oder war bewoelkt. Am ersten Tag besuchten wir den nahe gelegenen Nationalpark Cajas. Ein grosser Park mit etwa 200 Seen und einer wunderbaren Landschaft, so aehnlich wie aus Herr der Ringe. Dort wanderten wir etwa zwei Stunden um eine Lagune herum und waren danach richtig kaputt, da der Park auch sehr hoch gelegen ist (ca. 4000 Meter). Daher kamen wir schnell aus der Puste (gute Ausrede ;)) Das war ein toller Tagesausflug.
Abends haben wir dann noch 3 DVDs fuer 3 Dollar gekauft und konnten in unserem Hotelzimmer den neuen Nicolas Sparks Film mit Miley Cirus schauen. Zum Heulen! =)
Heute werden wir natuerlich noch mit Holland mitfiebern und noch etwas die Stadt besichtigen.

Das wars mal wieder. Bis bald
Nadja

Mittwoch, 7. Juli 2010

La Klaudia IIegó

Halli hallo
Gestern ist endlich Klaudia mit ihrer Gastfamilie angekommen. Die Kinder sind wirklich sehr suess haben eindeutig Leben in die Bude (Hostel) gebracht. Es wurde im Pool geplanscht und im Meer gebadet (das muss ich dann noch nachholen, vielleicht.. =)) Aber dann waren auch sie mal muede nach der langen Busreise und wir gingen alle frueh ins Bett.
Heute ist die Familie schon wieder abgereist nach Quito. Wir werden sie wahrscheinlich am Ende unserer Reise nochmals antreffen. Heute haben Klaudia und ich das Spiel Deutschland gegen Spanien geschaut und da Klaudias Herz fuer Deutschland schlaegt, war sie doch etwas enttaeuscht. Aber jetzt unterstuetzen wir eben Holland! =)
Danach gingen wir noch ein wenig an den Strand und assen Fruechte, die uns so ein kleiner dicker Junge verkauft hatte. Wir entschieden uns fuer ein verschiedene Fruechte und als wir mit einem 20 Soles-Schein zahlen wollten (ca. 10 Franken) meinte er, das sei gerade richtig. Was 10 Franken fuer ein paar Fruechte? Wir zaehlten und wogen nach und dann wollte er ploetzlich nur noch 14 Soles. Naja gut, zahlten wir eben. Spaeter entdeckten wir dann, das er uns auch noch falsches Rueckgeld gegeben hatte, ecuadorianische Muenzen (die man ja seit der Einfuehrung des Dollar schlecht gebrauchen kann..) Dieser Bengel! =)
Morgen gibts nochmals einen Strandtag und dann gehts weiter nach Cuenca, Ecuador.

Bis bald
Nadja

Montag, 5. Juli 2010

Mancora und das suesse Strandleben

Hallo
Nach einer Reise der Panamericana entlang quer durchs ganze Land bin ich nun in meiner letzten Station in Peru angelangt, in Mancora. Hier ist ein guter Ort um Pause zu machen und sich von den Reisestrapazen zu erholen. Es ist ein richtiges Ferienparadies: 30 Grad, Strand und Meer. Das gefaellt mir natuerlich =) Die Leute hier sind aehnlich wie Leute aus Jamaika: Duenklere Haut als in anderen Orten von Peru, Dreadloks, Marihuana und Alkohol ;) Also auch ein guter Ort um mal zu feiern, was ich bestimmt noch machen werde.
Ausserdem ist hier nicht Hochsaison da ja Winter ist (ich moechte in der Schweiz auch mal so einen Winter). Daher hat es relativ wenig Touristen und es ist billig. Hier kann man fuer etwa 10 Franken am Tag dreimal im Restaurant essen.
Morgen wird dann schon Klaudia mit ihrer Gastfamilie ankommen. Dann koennen wir zusammen noch ein paar erholsame Tage geniessen, bevors ueber die Grenze nach Ecuador geht =)

Liebe Gruesse
Nadja

Samstag, 3. Juli 2010

Paracas: Sand, Sand, Sand, Sand, Schweizerinnen, Australierin, Sand...

Halli Hallo
Nazca war ein kleiner Ort und schon bald hatte ich ihn gesehen, denn man kann nicht viel machen ausser die Nazcalinien zu ueberfliegen. Also entschied ich mich, nach Paracas, ein kleines Fischerdorf weiter noerdlich zu gehen. Paracas ist vor allem bekannt wegen den "Islas Ballestas", kleine Inseln mit Seehunden und Robben. Ausserdem sollten manchmal Delfine die Bucht durchschwimmen. Am Donnerstag wollte ich also die Tour zu den Inseln machen. Leider war das Wetter schlecht und das Meer ziemlich unruhig. Daher wurde die Tour nicht durchgefuehrt, was wirklich sehr schade war. Ich hatte eine Schweizerin (Karin) angetroffen, die seit ca. 5 Monaten mit einer Australierin (Joy) unterwegs war. Wir entschieden uns, am Nachmittag den Nationalpark Paracas zu erkunden, da wir ja sonst nichts zu tun hatten und man ausserdem Paracas innerhalb von 5 Minuten gesehen hat. Also nahmen wir ein Bus zum Eingang und dann hiess es erst mal in der am Strand entlangzulaufen, und es nahm wirklich kein Ende. Viel zu sehen gab es nicht ausser Sand, Sand, Meer, Sand... Wo waren die vielen verschiedenen Tierarten und Flamingos? Endlich erreichten wir den Mirador und sahen Flamingos, aber nur also kleine Punkte von Weitem. Etwas enttaeuscht liefen wir zurueck, der Hauptstrasse und Gehupe entlang. Es war ein wirklich lustiger Tag mit den beiden, und was noch witziger war das ich mit der Karin nie Deutsch sprach, auch als wir mal alleine waren. Es war eben einfacher, in Englisch weiterzureden.
Heute morgen versuchten wir es nochmals mit der Tour, aber leider keine Chance, das Wetter war einfach zu unruhig. Also trennten sich unsere Wege: Joy ging nach Nazca, Karin flog zurueck in die Schweiz und ich mache mich auf nach Mancora, wo ich in wenigen Tagen Klaudia treffen werde. Ich freue mich schon sehr auf die schoenen Strandtage =)

Liebe Gruesse
Nadja

Mittwoch, 30. Juni 2010

Nazca

Hallo
Ich war ein wenig traurig, als ich mein schoenes Heim in Arequipa verlassen musste. Aber die Reise muss eben weitergehen :) Nach einer ziemlich langen Busfahrt (also 9 Stunden sind schon lang, auch wenn da jemand anderer Meinung ist ;)) bin ich in Nazca angekommen und habe im Walk on Inn eingecheckt. Ein nettes Hostel mit Gemeinschaftsraum und Pool fuer nur etwa 10 Dollar pro Nacht. Nazca ist uebrigens beruehmt fuer seine Scharbilder, die in der Wueste zu finden sind: http://de.wikipedia.org/wiki/Nazca-Linien
Am naechsten Tag habe ich mich dazu entschieden, ueber die Nazcalinien zu fliegen anstatt nur zum Aussichtspunkt zu fahren. Schliesslich komme ich ja nur einmal hierher und dann muss ich das schon erlebt haben, auch wenn es ein sehr teurer Spass ist. Jedenfalls gings am naechsten Morgen auf zum Flughafen. Ich verzichtete dank gutem Rat des Hostelpersonals auf mein Fruehstueck. Dann hiess es zunaechst mal 1.5 Stunden auf ein freies Flugzeug warten. Die Flugzeuge sind wirklich sehr klein, es haben gerade mal der Pilot, Copilot und hinten zwei Leute Platz. Ich flog mit einem Jungen aus Schottland. Es war so speziell, als das Flugzeug ruckelnd vom Boden abhob. Im Ganzen sahen wir 14 Scharbilder, unter anderem einen Affen, Hund, Colibri, Kondor, Spinne, Baum und Papagei. Es war wirklich eine sehr tolle und aufregende Erfahrung, vor allem als das Flugzeug fast senkrecht stand, damit man die Figuren so gut wie moeglich anschauen konnte. Die Figuren waren aber gar nicht so gross, wie ich sie mir vorgestellt hatte und der Flug ging viel zu schnell wieder zu Ende. Aber es hat sich also echt gelohnt!
Den Nachmittag verbrachte ich noch in Zentrum und ging mit Schottlandjunge ein Glace essen. Morgen werde ich bereits meine naechste Station ansteuern, und zwar den Nationalpark von Paracas.

Na dann, Biss zum naechsten Mal
Nadja